Volker Lösch inszenierte "Lulu die Nuttenrepublik"

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Nutten in der Schaubühne Berlin

Lulu die Nuttenrepublik

Inszenierung von Volker Lösch nach Frank Wedekind

Wer schreibt: Redaktion Nutten

„Muschis aller Länder vereinigt euch!“ Das ist der Schlachtruf der Huren in Volker Lösch Inszenierung „Lulu die Nuttenrepublik“ Gezeigt wird der Klassiker von Frank Wedekind derzeit in der Berliner Schaubühne am Kurfürstendamm. Neben der Lulu, gespielt von Laura Tratnik, treten echte Nutten aus dem Rot- in das Rampenlicht und hinterlassen mit Sätzen wie „Nutte ist der beste Beruf den man so haben kann.“ / „...ist ja nur für kurze Zeit.“ / „Es ist ein Job wie jeder andere auch.“, Verwirrung im bürgerlichen Publikum. Das ist genau die Absicht von Volker Lösch, der schon mehrmals mit Laiendarstellern wie Hartz IV Empfängerinnen oder Ex-Knackies reüssierte. Von Frank Wedekinds Drama bleibt, außer ein paar Textpassagen, nicht viel übrig. Die gesamte Welt ist ein Bordell. Zwischenmenschliche Beziehungen werden vom Gesetz des freien Marktes entstellt.

Überzeugend wirken die Kostüme der Nutten. Die Kostümbildnerin Carola Reuther kleidete sie in lange dezente Kleider die durch Schatten die Brustwarzen und das Schamhaar andeuteten und die Frauen somit genau auf das Dreieck der männlichen Begierde reduzierten. Cary Gaylers (hübscher Name) Bühnenbild betonte durch eine Wand von ca. 1.000 Kopfkissen das Rotlichtmilieu. Das begehrte Lustobjekt, die Nutte Lulu, stirbt am Ende auf grausame Weise weil sie sich zwar bezahlen aber nicht kaufen lässt. Alles in allem keine leichte Unterhaltung.



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